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  Geschichtliches und Wissenswertes


Geschichte der Highland Games in Schottland

(Text von Peter Sahla aus Bruckmanns Länderporträts Schottland)

Es ist leicht, der tragischen Geschichte Schottlands zu verfallen und sich allein damit zu beschäftigen. Aber damit täte man dem Land Unrecht. Denn selbstverständlich gibt es auch das andere Schottland: das Schottland des geselligen Beisammenseins, auch bei nicht-gälischsprechenden Schotten als Ceilidh (sprich Kehlieh) bekannt.

Oder das Schottland der Highland Games, wo Männer in Kilt und weißem Unterhemd Kraftakte vollführen. Wenn sie zum Beispiel versuchen, einen Baumstamm so weit wie möglich zu werfen. »Tossing the caber«, nennt sich das.
Manchmal schmeißen die Hünen aber auch bloß einen Stein, was dann heißt »putting the stone«. Oder es gilt, beim »throwing the hammer« ein Eisengewicht rücklings über eine Stange zu befördern, so dass es nur um Haaresbreite den Hinterkopf verfehlt.
Das sind im ausgehenden 20. Jahrhundert Erinnerungen an die Zeiten der Armut, die dieses Volk immer begleitet haben.

Denn bei den Highland Games kommen schließlich »Sportgeräte« zum Einsatz, die schon immer allein die Natur bot. Bis zu zehn Kilo wiegen Stein und Eisengewicht, bis zu 54 Kilo der Baumstamm, bei einer Länge von 5,80 Meter. Wuchtig sind die Männer, die derlei Geräte werfen, wuchtig und grobschlächtig.

Aber dann sieht man sie auch grazil in Ballettschuhen den »seann truibhas« tanzen oder den »ghillie calum«, auch Schwerttanz genannt. Die Arme hoch in die Luft gehalten, leichtfüßig wie die jungen Mädchen, die diese Tänze bereits den Tag über am Rand des Sportfeldes getanzt haben.

Der Höhepunkt einer jeden Veranstaltung ist der Aufmarsch der »Massed Pipes and Drums«, der Dudelsack-Kapellen. Nicht selten handelt es sich dabei um nichts anderes als ohrenbetäubenden Lärm, der nur bei ganz genauem Hinhören irgendwelche subtilen Klang-Unterschiede erkennen läßt.
Nirgendwo ist dieser Aufmarsch größer als bei den Cowal Highland Games von Dunoon, wo am Ende des Tages über 150 Kapellen mit mehr als 1000 Dudelsackspielern aus aller Welt zusammenkommen.

Der Ursprung der Highland Games ist unklar. Manche Quellen aber lassen darauf schließen, daß die ersten Braemar Games im 11. Jahrhundert von König Malcolm Canmore organisiert wurden, um die besten Kuriere im Land zu ermitteln. Geschwindigkeit in der Nachrichtenübermittlung war schon damals von größter Wichtigkeit.

Und die Braemar Games sind auch heute noch wichtigsten die Spiele im gesellschaftlichen Kalender Schottlands. Das Ereignis heißt deshalb auch » The Gathering of the Braemar Royal Highland Society«, dann nämlich erscheint geschlossen die Königliche Familie, die jedes Jahr nicht weit von hier auf Schloß Balmoral ihre Sommerferien verbringt. Allerdings muß man inzwischen eher sagen »erschien«, denn bei den letzten Spielen fehlten immer wieder einige Mitglieder, bis bestimmte »Eingeheiratete« ganz und gar aus dem königlichen Umfeld verschwanden. Wer noch dazu gehört, sitzt zusammen mit der Königin im Royal Pavilion, die Prinzen Philipp und Charles in Kilt und Sporran gekleidet.




Langenzersdorf

(wikipedia.de)


Langenzersdorf ist eine Marktgemeinde mit 7.261 Einwohnern im Bezirk Korneuburg in Niederösterreich und liegt im Weinviertel in Niederösterreich. Der Ort erstreckt sich am nördlichen Donauufer im Bereich der Wiener Pforte. Die Fläche der Marktgemeinde umfasst 10,68 Quadratkilometer. 14,66 Prozent der Fläche sind bewaldet. Es existieren keine weiteren Katastralgemeinden außer Langenzersdorf.

Im österreichischen Kernland Niederösterreich liegend teilte der Ort die wechselvolle Geschichte Österreichs.Seit 2006 ist Langenzersdorf Teil der Kleinregion 10 vor Wien. Nach dem Ergebnis der Volkszählung 2001 gab es 7261 Einwohner. 1991 hatte die Marktgemeinde 6139 Einwohner, 1981 5388 und im Jahr 1971 5327 Einwohner.Bürgermeister der Marktgemeinde ist Mag. Andreas Arbesser, Amtsleiter Dr jur. Helmut Haider.

Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 393, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 25. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 3342. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 48,2 Prozent.

Basisdaten

Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Bezirk Korneuburg (KO)
Geografische Lage: 48° 18' 25" N, 16° 21' 19" O 48° 18' 25" N, 16° 21' 19" O

Fläche: 10,68 km²
Einwohner: 7.261 (Volkszählung 2001)
Höhe: 170 m ü. A.
Postleitzahl: 2103

Vorwahl: 02244
Gemeindekennziffer: 31214
Anschrift der Verwaltung:
Marktgemeinde Langenzersdorf
Hauptplatz 10
2103 Langenzersdorf

Offizielle Website:
www.langenzersdorf.gv.at
E-Mail-Adresse: gemeinde@langenzersdorf.gv.at